Innentüre ist nicht gleich Innentüre

Heute: die glatte Innentüre.

Nach außen ist zumeist nur am Preis einer glatten Innentüre ein Unterschied zu erkennen. Der wesentlichste Unterschied steckt aber im Innenleben – wie immer zählen die inneren Werte, auch bei einer Türe.

Holztüren bestehen aus einem Massivholzrahmen, einer Füllung sowie einer Deckschichte.

Deckschichten sind üblicherweise Holzfurniere, Hartfasertafeln mit oder ohne Blechverstärkung sowie Schichtstoffplatten.

Ein Furnier ist ein dünnes Holzblatt, das hauptsächlich der Oberflächengestaltung der Türe dient. Oft werden höherwertige Furniere dazu verwendet, einen schönen Stil der Türe zu simulieren.

Hartfasertafeln werden unter Druck gepresst, weisen somit eine höhere Dichte und somit auch eine höhere Robustheit auf.

Schichtstoffplatten sind Papierschichten, die unter Druck in Phenol- oder Melaminharz gepresst werden und mit allen möglichen Motiven versehen werden können – von Holzimitaten bis hin zu Fotomotiven.

Die günstigste und instabilste Türe hat als Füllung eine Wabenstruktur. Ähnlich wie Bienenwaben sind dabei Kartonwaben zwischen dem Rahmen des Türblattes sowie der Oberflächenbeschichtung eingearbeitet. Diese Türen sind für den Innenraum ausreichend stabil. Da sie auch sehr leicht sind werden diese Türen gerne genutzt. Bei diesen Türen wie auch bei allen anderen Türen mit einer Einlage (also keine Vollholztüren) ist darauf zu achten, dass sie im unteren Bereich einen ausreichend breiten Rahmen vorweisen, da sie eventuell noch gehobelt/gekürzt werden müssen. Weiters sollten Sie beim Transport darauf achten, dass sie keinem Regenwasser ausgesetzt sind, da diese Türen nur eine geringe Qualität aufweisen und eindringendes Wasser die Kartonwaben zerstören – gleiches gilt auch bei der Positionierung mit hohem Wasserdampfangriff (Küche, Badezimmer).

Die nächsthöhere Qualität ist bei Röhrenspantüren zu finden. Dabei können diese als Röhrenspanstegtüren (leichter, aber geringerer Schallschutz) oder als Röhrenspaneinlagentüren ausgeführt sein. Der Unterschied liegt darin, dass entweder einzelne Röhrenspanstege oder eine volle Röhrenspaneinlage im Innenleben zu finden ist. Teilweise können die Röhren in den Türen mit Sand gefüllt werden – damit werden die Türen schwerer, aber auch massiver, wodurch sich die Übertragung von Luftschall verringern lässt.

Vollholztüren mit einer Spanplattenfüllung sind die stabilsten Türen, da das Material kaum schwindet und sich das Türblatt kaum ‚verzieht‘. Durch das Vollholz hat diese Türe auch Vorzüge gegenüber der Schallausbreitung. Weiters können Designelemente eingearbeitet werden, wie beispielsweise Glaselemente.

Achten Sie daher beim Kauf nicht nur auf das Design einer Türe – immerhin sollte der eine oder andere Windstoß ausgehalten werden!

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